Viele Unternehmer in Wien kümmern sich lange Zeit selbst um ihre Buchhaltung – bis der Zeitaufwand zu groß wird, die erste Prüfung kommt oder einfach die Nerven blank liegen. Gleichzeitig scheuen manche den Schritt zur externen Buchhaltung, weil sie nicht wissen, was sie erwartet oder ob es sich wirklich lohnt.
In diesem Artikel beantworte ich die Fragen, die mir Unternehmer am häufigsten stellen – direkt, ehrlich und ohne Fachjargon.
Buchhaltung outsourcen heißt: Sie übergeben die laufende Buchführung Ihres Unternehmens an einen externen Fachmann – in diesem Fall an einen geprüften Bilanzbuchhalter. Das bedeutet nicht, dass Sie die Kontrolle über Ihre Zahlen verlieren. Im Gegenteil: Sie bekommen monatliche Auswertungen, sehen genau wo Ihr Unternehmen steht – und müssen sich selbst um nichts mehr kümmern.
Was der Buchhalter übernimmt: Alle Belege verbuchen, die Umsatzsteuervoranmeldung (UVA) fristgerecht ans Finanzamt schicken, Konten abstimmen und monatliche Berichte erstellen. Sie liefern die Belege – digital per Foto oder PDF – und der Rest läuft.
Die ehrliche Antwort: Für die meisten Unternehmer lohnt es sich früher, als sie denken. Hier sind die häufigsten Situationen, in denen externe Buchhaltung eindeutig sinnvoll ist:
Weniger als die meisten denken. Im Wesentlichen brauchen Sie drei Dinge:
Das war's im Wesentlichen. Kein Ordner voller Papier, kein aufwendiges Sortieren. Ein Foto mit dem Handy genügt – die digitale Übermittlung funktioniert heute reibungslos. Ich empfehle meinen Klienten immer: Belege direkt nach dem Kauf fotografieren, fertig. Am Ende des Monats gibt es nichts mehr zu suchen.
Ein häufiger Einwand: „Ich habe die Buchhaltung bisher selbst gemacht – wie soll das jetzt übergeben werden?" Die gute Nachricht: Ein erfahrener Buchhalter kennt diesen Prozess und begleitet Sie dabei.
In der Praxis läuft es so:
Den besten Zeitpunkt für einen Wechsel gibt es übrigens nicht. Natürlich ist der Jahresbeginn praktisch – aber ein Wechsel mitten im Jahr ist genauso möglich und problemlos umsetzbar.
Nicht jeder, der sich Buchhalter nennt, ist auch zur selbständigen Berufsausübung berechtigt. In Österreich ist der Beruf des Bilanzbuchhalters gesetzlich geregelt (Bilanzbuchhaltungsgesetz – BiBuG). Achten Sie auf:
Ein berechtigter Punkt. Als geprüfter Bilanzbuchhalter bin ich zur beruflichen Verschwiegenheit verpflichtet. Ihre Umsatzzahlen, Kundenbeziehungen und Unternehmensdaten bleiben vertraulich – das ist gesetzlich geregelt und selbstverständlich.
Buchhaltung outsourcen ist keine Frage der Unternehmensgröße, sondern eine Frage des gesunden Menschenverstands. Wenn Sie mehr Zeit für Ihr Kerngeschäft wollen, keine Lust auf Fristen und Finanzamt-Korrespondenz haben und auf der sicheren Seite sein wollen – dann ist externe Buchhaltung die richtige Entscheidung.
Als persönlicher Bilanzbuchhalter in Wien betreue ich Einzelunternehmen, GmbHs und KMU im Raum Wien und Floridsdorf. Wenn Sie Fragen haben oder einen ersten Eindruck bekommen möchten, melden Sie sich einfach – das Gespräch ist kostenlos.
Ich betreue KMU in Wien bei Buchhaltung, Lohnverrechnung und Jahresabschluss – persönlich, digital und verlässlich.
Ich beantworte Ihre Fragen im kostenlosen Erstgespräch – ohne Verpflichtung, ohne Fachjargon.